Rabbuni

Apr 13, 2020 | Bibelrunde | 0 Kommentare

Geschrieben von Berta Wolf

13. April 2020

Bibelrunde

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Joh. 20, 11-18

Zunächst das Missverständnis – dann das Erkennen

Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte.  Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da  sah sie zwei Engel in  weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Diese sagten zu ihr: Frau, warum weinst  du? Sie antwortete ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin sie ihn gelegt haben. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen. Sie wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst  du? Wen suchst du? Sie meinte, es  sei der Gärtner und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast! Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und sagte: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte.

Der Auferstandene wird immer wieder „verwechselt“ – nicht gleich erkannt. Maria Magdalena glaubt den Gärtner vor sich zu haben, bis sie erkennt, dass sie Jesus gegenübersteht.

Die Jünger auf dem Weg nach Emmaus sehen in ihm zunächst einen Fremden, der mit ihnen unterwegs ist.        Am Brotbrechen erkennen sie ihn.

Ähnlich geht es ihnen am See von Tiberias.                          Erst ihr überreicher Fischfang lässt sie sagen.                        Es ist der Herr!

Ich kann wohl viele Namen einsetzen, Namen von Verwandten, Freunden, Menschen, mit denen ich zu tun habe, die meine Hilfe suchen. Wenn ich mich mit meinem Namen von Jesus ansprechen lasse, kann ich in ihnen „meinen Meister“ erkennen und von ganzem Herzen „Rabbuni“ rufen.

PS: Rabbuni heißt „mein Meister“ und ist die (ehrfurchtsvolle, wohl auch zärtliche) Steigerung von Rab, bzw Rabbi.

 Berta Wolf

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