Der Herr ist mein Hirt

Mai 1, 2020 | Bibelrunde | 0 Kommentare

Geschrieben von Berta Wolf

1. Mai 2020

Bibelrunde

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Die Bibelrunde kehrt wieder

Die Bibelrunde kehrt wieder! Langsam kommt der Alltag zurück. Auch die Bibelrunde kann wieder alle vierzehn Tage in der Mentergasse stattfinden. Die erste Bibelrunde wird am Mittwoch, 13. Mai von 10:00 – 11:30 unter der Leitung von Berta Wolf stattfinden....

Da gingen ihnen die Augen auf…

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Rabbuni

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Hirtensonntag,

3. 5. 2020

PSALM 23

 

Der Herr ist mein Hirt,
nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Meine Lebenskraft bringt er zurück.
Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit,
getreu seinem Namen.
Auch wenn ich gehe im finsteren Tal,
ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.
Du deckst mir den Tisch
vor den Augen meiner Feinde.
Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt,
übervoll ist mein Becher.
Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang
und heimkehren werde ich ins Haus des Herrn
für lange Zeiten.

Lies den Psalm in Ruhe Vers für Vers durch.
Achte dabei auf dich.
Vielleicht weckt ein Wort, ein Vers
deine besondere Aufmerksamkeit,
ein inneres Stocken,
Zustimmen, Fragen…
Lass dich durch dieses Wort erreichen, ansprechen.
Spür die Kraft, das Licht, das davon ausgeht.
Gestärkt dadurch:
Schau auf dein Leben, auf das,
was dich bewegt, was dir nottut…
Lies und verweile!

P.S. Und wenn du meinst, du hättest z.B. keine Feinde, dann denk an diese „Corona-Dinger“…

Wenn du mehr über diesen Psalm wissen willst:
Psalmen sind Gebete und Lieder Israels, die vor ca. 3000 Jahren entstanden sind und von vielen Generationen gebetet wurden. Sie gehörten mit Sicherheit auch zum Gebetsschatz Jesu. Bis heute geben sie betenden Menschen wertvolle Impulse von spiritueller Kraft und auch hoher literarischer Qualität.
Psalm 23 ist ein Gebet des Vertrauens und der Dankbarkeit.
Der innere Aufbau dieses Psalms lässt eine Entwicklung des Menschen, der hier betet, erkennen: Zunächst sieht er sich in einer geradezu paradiesischen Szene als Weidetier (Lamm?), das sich vom Hirten gut behütet weiß, frisches Wasser und die „grüne Aue“ genießen kann.
Im „dunklen Tal“ der Bewährung findet er Richtung und Trost im „Stecken und Stab“ der Hilfe Gottes, übernimmt Aufgaben und Verantwortung. Mehr und mehr erfährt er die Fülle des Lebens in der Güte und Freundschaft, die Gott ihm schenkt. Er findet voll Freude und Dankbarkeit zum befreienden Du: Du deckst mir den Tisch
Eigentlich ein Auferstehungspsalm!

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