Da gingen ihnen die Augen auf…

Apr 25, 2020 | Bibelrunde | 0 Kommentare

Geschrieben von Berta Wolf

25. April 2020

Bibelrunde

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Stallgeruch

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Wir haben den Herrn gesehen!

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Aufräumen

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Der Unfassbare

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Dritter Sonntag der Osterzeit

Lk 24,13-35
Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte.
Da kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Worüber redet ihr auf eurem Weg? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret…Da blieben sie traurig stehen.
Er war ein Prophet. Er wurde ans Kreuz geschlagen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Doch auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe.
Einige von uns gingen dann zum Grab
und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten…Da sagte er zu ihnen: Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist…und er legte ihnen dar, … was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleibe bei uns; denn es wird Abend und der Tag hat sich schon geneigt! Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach es und gab es ihnen. Da wurden ihre Augen aufgetan und sie erkannten ihn; und er entschwand ihren Blicken. Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete? …Sie brachen auf und kehrten nach Jerusalem zurück. Sie fanden die Elf und die mit ihnen versammelt waren. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

Krise – damals;

Corona (u.ä.) – heute…

Gehen tut gut.

 Bewegung, Rückzug auf’s Land, um nachzudenken, sich neu zu orientieren.

Reden tut gut.
Das Herz ausschütten. Meinungen austauschen. Auch streiten können bei der Suche nach Lösungen.

Jesus geht mit, lässt erzählen, hört zu …aber noch fehlt der „Durchblick“. Noch ist der Blick verstellt durch persönliche Enttäuschungen, durchkreuzte Pläne.

Frauen wollten sich um Jesu Leichnam kümmern. Frauen haben als Erste die Osterbotschaft verkündet, die Männer in Aufregung versetzt, verwirrt.
Wie lese ich diese Passage als Frau bzw. Mann von heute?

„Man sieht nur mit dem Herzen gut“ hat schon St. Exupéry gewusst…“Unruhig ist uns Herz, bis es ruht in Gott“ (Hl.Augustinus)…

Der Blick auf die Heilige Schrift als „Tagebuch der Menschheit“ weitet unseren Blick, öffnet unsere Augen dafür, dass schon viele Generationen vor mir Krisen bewältigt haben, daran gereift sind und neue Wege gefunden und erkannt haben, dass JHWH heißt: Ich bin da!

Nun ist wohl wieder die „stille Ecke“ angesagt (Papier und Stift nicht vergessen!).
. Bringe ich genug „Bewegung“ in mein Leben? Welche Erfahrungen habe ich mit früheren Krisen gemacht?
.Wo und mit wem kann ich so reden, dass Sinn erschlossen wird und die Seele wieder durchatmen kann?
.Wo sind meine “Auszeiten“ des Brotbrechens, Erkennens, Erzählens…?
Herr, bleibe bei uns!

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