Wort zum Palmsonntag

von | Apr 5, 2020 | Archiv – Predigten aus der Coronazeit | 0 Kommentare

Geschrieben von Tomas

5. April 2020

Wort zum Sonntag

Während sie miteinander redeten…

BibelrundeKeiner der Evangelisten liefert uns eine Dokumentation über die Auferstehung Jesu. Die vier Evangelisten bieten uns eher ein Puzzle verschiedener Begegnungen und Ereignisse an, die uns ahnen lassen, was wirklich geschehen ist. Weder Maria Magdalena, die früh...

Predigt 2. Sonntag der Osterzeit

Im Zentrum des Evangeliums vom Weißen Sonntag steht jener Jünger, der traditionsgemäßg als der "ungläubige Thomas" bezeichnet wird. Tomas Kaupeny schenkt in seiner Predigt einen neuen Blick auf dieses Evangelium. "Streck deine Hand aus, rühr einen Finger - und du...

Wir haben den Herrn gesehen!

BibelrundeWir haben den Herrn gesehen! 2. Sonntag in der OsterzeitWieder einmal lässt uns die Zusammenschau der Texte der Liturgie ein Thema entdecken, das zeitlos ist und uns mitten hinein in unser Leben führt:Da zeichnet die Apostelgeschichte ein Bild der...

Osternacht Predigt von Tomas Kaupeny

Die Osternacht 2021 feiert die Caritasgemeinde in der Pfarrkirche Altlerchenfeld. Aus verschiedenen Gründen waren wir angehalten, den Gottesdienst so kurz wie möglich zu halten, auch die Predigt. Tomas vollendete mit der Betrachtung der Figur des Wächters den Zyklus...

Neben-Figuren: Karfreitag, Simon von Cyrene

Von zwang und freiheit Simon von Cyrene und Jesus   (m)EINBLICK – CWs Kolumne Simon von Cyrene und Jesus, Metall-Skulptur von Joe Ahorn, fotograftiert von Fritz Polesny Einige Monate lang stand die Skulptur von Joe auf dem niedrigen Glastisch in meinem Büro und...

Palmsonntagspredigt 2021

Die Palmsonntagspredigt vom 28. 3. 2021 in der Pfarrkirche Altlerchenfeld, gehalten von Tomas Kaupeny, haben wir aufgenommen und stellen sie hier zum An- und Nachhören ins Netz. Vor allem denken wir dabei an die Menschen, die zur Zeit nicht zu den Gottesdiensten...

…damit ich höre, wie Schüler hören…

BibelrundePalmsonntag  Der Palmsonntag eröffnet die „große Woche“, die „Semana Santa“, die Woche des Leidens Jesu und seiner Auferstehung. Jesu Einzug in Jerusalem ist die Einführung in die Schilderung des Leidens und Sterbens Jesu. Das Markusevangelium enthält die...

Meine Lieben!
Heut vor einer Woche war die mittlerweile längst vertraute Zeitumstellung. Zeitumstellung!?
Sicherlich: eine Uhr, die Uhrzeit kann ich umstellen, „a Stünderl vor, a Stunderl zruck…“ Aber: kann man die Zeit umstellen?

Notgedrungen sah sich in dieser Fastenzeit jede und jeder gezwungen, seine Zeit neu einzuteilen. Unterschiedlichste Maßnahmen und Verordnungen erfordern, dass wir über die Gestaltung unserer Tage neu nachdenken, diese Gestaltung in Angriff nehmen, üben, ausprobieren, korrigieren… Ich entdecke neu, was mir wirklich wichtig war und ist, und auch, worauf ich getrost verzichten kann. Ich ahne wieder, dass es um unsere Lebenszeit geht: die uns geschenkt, gegeben anvertraute Zeit.
Das folgende Lied scheint mir die Palmsonntag-Stimmung ehrlich auszudrücken. Ps 142 nachempfunden. (Gotteslob Nr. 311)

Sie näherten sich Jerusalem.
Sie nähern sich der großen Stadt, das große Fest rückt näher. Im ganzen Land brodelt´s gewaltig. Wie wird das heuer über die Bühne gehen, ist die große Frage. Wird man in Frieden feiern können – ohne gröbere Ausschreitungen, Zwischenfälle, Auseinandersetzungen? Und – wenn nicht – was passiert dann?

Auch wir nähern uns dem großen Fest. Und auch in uns diese bange Frage, aber anders als sonst: nämlich alle betreffend und bedrängend: Wie geht´s jetzt weiter? Was kommt jetzt als nächstes? Verschärfung der Maßnahmen oder schrittweise Rücknahme? Und – wann und wie werden wir Ostern feiern? Noch ist alles ungewiss. Ein kalter Anhauch, etwas von der bedrückend düsteren Stimmung der Gründonnerstags- Ölbergstunde streift dann und wann jeden. Auf der ganzen Welt brodelt´s. Für viele, viele Menschen wurde aus dem Karfreitag als Tag bloß frommen Gedenkens schaurig vereinsamende Realität, – Ende nicht absehbar. Und die Auferstehung?

Damals haben viele allein oder in Gruppen begonnen, aufzubegehren, wider den Stachel zu löcken: Gewaltsamer Befreiungsschlag. Abschütteln der verhassten Fremdherrschaft. Endlich aufzeigen, aufstehen. Ja, ein gut organisierter großer Aufstand – das wär´s! Wär´s das?

Für uns hat´s heuer in besonderer Weise vielleicht was mit Aufwachen, Wachgerüttelt Werden, Aufstehen zu tun – wie der Volksmund sagt: „Und dann bist aufg´wacht…!“ Ein Hochschrecken aus der wohligen Wärme scheinbarer Selbstverständlichkeit und Gewohnheiten. Verwirrt, verstörtes Auffahren, Erschrecken vor unwirklich unheimlicher Realität. Beängstigend. Sich neu zurechtfinden, einrichten, ausrichten müssen…!?
Aber vielleicht sind wir heuer ja grad dadurch dem Ostergeheimnis näher, ursprünglich und tiefer verbunden. Denn: uns allen bleibt nur das Heute, der gegenwärtige Tag, das Gesetz der Stunde: Annehmen. Mitgestalten, in redlichem Bemühen um ein gutes Miteinander. Wir können, müssen und dürfen uns überraschen lassen von dem, was kommt. Was niemand vorhersagen kann. Auferweckung? Auferstehung? Augen auf, Ohren auf, – Herz, wach auf! Jesus?

Nach tagelangen Fußmärschen in sengender Hitze bittet Jesus zwei Jünger um einen Gefallen: Jene Eselin dort und ihr Fohlen mögen sie holen, er braucht sie. Sie werden auch garantiert wieder zurückgebracht, das sollen sie auf Nachfrage hin versprechen. Unterwegs, da dämmert ihnen was, ein Licht geht ihnen auf, als sie sich plötzlich wieder der uralten Heiligen Worte erinnern: Sag, hat nicht dieser geheimnisvolle Friedenskönig, der verheißene, der sanftmütige grad dieses treue Lasttier der kleinen Leut´ zum Friedenszeichen erwählt?

Zwei persönliche Erlebnisse mit Eseln:
Sieben Jahre war ich damals; mit Eltern und Geschwistern auf Urlaub in Kärnten am Maltschacher See. Dort gab´s irgendwo in der Nähe einen Bauernhof, wo man für ein bis zwei Stunden einen Esel mit Einspänner-Wagerl mieten konnte. Wir bettelten und penzten und irgendwann hatten wir die Eltern soweit: der Esel wurde eingespannt. Erst einmal zockelten wir so gemütlich dahin, dann aber beschloss das kluge Grautier, eine kleine Jause einzulegen. Der Bauer hatte ähnliches wohl vorausgesehen und meinen Vater mit eindeutigen Handbewegungen ersucht, dem Tier sowas nur ja nicht durchgehen zu lassen. Kurzerhand beschloss ich, dem Esel diesbezüglich eine Warnung zu übermitteln, bückte mich unauffällig und flüsterte ihm meine Botschaft ins Ohr. Da fächelte er wild mit beiden Ohren, schüttelte mehrmals den Kopf – „Nein, diese Großen gönnen einem aber auch wahrhaft gar nichts?!“ und – ging brav weiter. Ich staunte. Und mehrmals noch wiederholte sich ident diese kleine Szene. Man muss Tiere nicht anschreien, drohen und schlagen. Es geht auch anders!  – zumindest so viel hatte ich kapiert. Viel später erst verstand ich, dass mein gutgemeintes Flüstern direkt ins ungemein feinsinnige Eselohr – vom Tier wohl als lästiges Insekt wahrgenommen – sein Kopfschütteln und Weiterziehen ausgelöst hatten.

50 Jahre später: Meine Nichte lädt mich zu einer Eselwanderung ein; wir sind eine größere Gruppe, jeder mit seinem Esel am losen Führ-Strick unterwegs. Die Trainerin ermahnt nun schon zum x-ten Mal: „Hallo! Respekt bitte, Respekt! Esel sind ausgesprochen kluge Tiere – wenn die was irritiert, dann bleiben sie eben stehen; sie prüfen, überlegen und denken nach. Störrisch? Nein, das Gegenteil ist der Fall! Wenn sie nun aber versuchen, das Tier einfach weiterzuzerren, reagiert der Esel garantiert mit Widerstand. Und – er hat den größeren Dickkopf, das können S´ mir glauben! So erreichen Sie gar nichts! Sein Vertrauen müssen Sie erwerben, ihm erst einmal Zeit geben, dann rufen S´ ihn freundlich beim Namen, dazu eine körpersprachlich eindeutig einladende Vorwärtsbewegung mitzukommen. Sobald er Sie seines Vertrauens für würdig erachtet, reicht das vollkommen, und er macht alles für Sie, was in seiner Macht steht…

Anschließend suchte ich ein persönliches Gespräch mit dieser interessanten Frau, da erklärte sie mir: „Wissen S´ – ich versuch halt immer, Lehrern, Managern, Direktoren, – Menschen in leitender Position nur diese eine, einfache Grundregel mitzugeben. Denn: Menschen sind wie Esel! Je mehr Druck sie merken, Ungeduld, Drohen, Zerren, Schimpfen… – umso weniger werden S´ weiterbringen. Sie wollen und brauchen doch Mitarbeit, Mitdenken, Zamhalten, Zamhelfen – nur so geht´s! Miteinand´! Was haben Sie von störrischen Befehlsempfängern, missmutigen Untergebenen, geduckten Sklaven zu erwarten? Bei uns in den Bergen gibt´s da ein Sprichwort: Wo die Pferde nicht mehr weiterkommen, da braucht´s die Esel!“

Wir erinnern uns an jenen Abend, als über der Sixtinischen Kapelle weißer Rauch aufgestiegen war. Und ein unbekannter, kleiner, behäbiger alter Mann mit einem pfiffig gütigen Lächeln tritt auf den Balkon hinaus und spricht schlicht und einfach, umwerfend herzlich ein bescheidenes: „Bona Sera!“ Sein Gruß gilt allen, gilt aller Welt, nicht bloß den Frommen… Und wird verstanden! Bald darauf übersiedelt er aus den päpstlichen Prunkgemächern in eine einfache Gästewohnung. Die roten Schuhe – ursprünglich ans Blut der Märtyrer gemahnend – lehnt er ab: weil ein Zeichen, das nicht mehr verstanden wird, eben schlechterdings sinnlos geworden ist. Das elegant-noble, raffinierte Papa-Mobil verschmäht er, lässt´s versteigern zugunsten der Armen, kehrt zurück zu seinem alten Gebrauchtwagen. Und sein Besuch in den Flüchtlingslagern auf Lampedusa: diese eindringlichen, den Flüchtlingen gewidmeten Worte, – ein Appell an die ganze zerrissene, zerstrittene Menschheitsfamilie… Angesichts dieses kleinen alten Mannes keimt in vielen die Erinnerung an Jesus, neuen Frühling ankündigend – wird sie Frucht bringen?

Am Tag nach der Papstwahl hat mich meine über 80-jhrige Tante Hilda angerufen, wenige Wochen vor ihrem Tod: „Ach, Tomas, ich bin so froh und glücklich! Gott hat mein Gebet erhört.“ „Ja?!“ fragte ich erwartungsvoll nach. Sie ergänzt: „Weißt Du, jahrelang hab ich täglich gebetet: Ach, Du lieber Gott, bitte wirf doch endlich eine Bombe in den Vatikan, diesen Intriganten-Stadl!“ Ich zucke innerlich zurück – ist das die Hilda, die ich kenne? Sie spürt sofort meine Irritation und erklärt: „Der Franciscus, – siehst Du: das ist die Bombe des lieben Gottes in diesen Vatikan! Lass Dich überraschen….“

Viele breiteten ihre Kleider auf dem Weg vor ihm aus. Andere schnitten Zweige von den Bäumen und warfen sie ihm hin. „Hosanna“, schrien sie „Ho – scha – na!“

Nun, der sich sanft senkende Blütenblätter-Teppich beim Kirchenausgang nach der Hochzeit ist uns ebenso vertraut wie der berühmte rote Teppich, der Kokosläufer für Staatsbesuche oder sonstige V.I.P.s. Und jeder von uns kennt und nutzt von klein auf das Winken: hoffnungsvoll auf sich aufmerksam machen: „Bitte, übersieh´ mich nicht!“

Das eigene Gewand vor ihm ausbreiten heißt wohl Kummer, Nöte, Sorgen, Fragen, Klagen hinlegen, hingeben, ausbreiten. So schaut´s aus. Bitte hilf auf! Bitte, hilf weiter… Hilf uns da raus! Die Zweigerln streuen, hinwerfen, hinschmeißen: Schau mich an, mehr hab ich nicht. Aber Du wirst mein lächerlich, vielleicht sogar kindisch erscheinendes  Zeichen nicht übersehen. Du wirst verstehen?!
Hosanna – bitte komm in mein Leben, hilf doch.

Ich erinnere mich an Eva: Die Heilige Messe unten im Keller vom Haus Miriam hatte bereits begonnen. Da kommt sie abgehetzt hereingestürmt, wirft ihren Schal, die Mütze und die Handschuhe auf den Boden. Mit schmerzverzerrtem Gesicht schreit sie unter Tränen auf: „Ach, Tomas, heut´ könnt´ ich wieder Eucharistie fressen auf tausend! Derf i a Kerz´l anzünd´n, bitte!“

Nein, das war keine Blasphemie. Eher das Gegenteil: Hilfeschrei aus dem verwundeten Herzen einer innerlich Ausgehungerten. Auslieferung, Hingabe. Und ein ungeniert verrücktes Vertrauen in den Heiland: Hosanna heißt „Bitte hilf!“, „Hilf doch auf!“.

*

Die Karwoche beginnt. Wann, wo und wie wir diese Tage persönlich und hoffentlich auch wieder alle miteinand´ begehen, steht in den Sternen.
Aber: Gründonnerstag, Karfreitag, die Osternacht – es geht ja nicht ums Datum, auch nicht um den liturgischen Kalender. Diese Tage sind vielmehr Wegmarken, Wegzeichen, Wegweiser ins große Geheimnis, aus dem wir Kraft schöpfen, indem wir teilen, durch das wir lernen, einander beizustehen.
Ein Aufleuchten, das uns dann im Alltag in vielen kleinen Lichtln, die´s immer dankbar zu entdecken und auch selber zu entzünden gilt, entgegenkommt.
In diesem Sinn ein ganz großes `Danke´ all den fleißigen Kindern: an Emil, Sofia, Elisabeth, Felicitas, Veronika, Demian, Valerie, Rosalie, Miriam, Benedikt, Christoph, Johannes und Lena, Hannah, Johann, Florian, Michi, Matthias, Max, Martin und Hannah Stella.

Ihr habt Euch Zeit genommen, Euch hingesetzt mit Malkasten, Stiften und Bastelmaterial. Und wunderschön sind Eure Billets geworden. Jedes einzelne wirklich ein Kunstwerk: farbenfrohe, ideenreiche Freudenboten für alte, kranke, einsame Menschen.
Ein herzliches `Danke´und `Vergelt´s Gott´, auch Euch hilfsbereiten jungen Leuten, die mit Stefan als Chefredakteur in Rekordzeit eine abwechslungsreiche Osterzeitung gestaltet haben. Großartig gelungen! Eine „Abwechslung“ – so lautet der Titel – in die oft so mühsamen, manchmal trostlose Alltagsroutine. Eine gute Idee, und ein Zeichen des Gedenkens, da auch Eure jährliche Besuchsaktion verschoben werden muss.

Den Segen dieser Zeit
wünscht und erbittet mit Euch
fest verbunden

Euer Tomas

 

Anbei noch drei Kyrierufe zum Nachdenken
und als Gebetsanliegen

„Dein ewiges Zuspätkommen und dazu diese fadenscheinigen Ausreden machen mich noch verrückt, – das geht mir schon sowas von auf die Nerven, – also: lang halt ich das nicht mehr aus – das sag ich Dir!“ fauchte sie ihm entgegen.
„Aha! – Aja? – Aso? – O.k.!“ knurrte er. „- Und – Wer hat mich so weit gebracht? Ich frag Dich: Na, – wer wohl? Du, mit Deiner ewigen Unzufriedenheit und Deiner Herumnörgelei.“
Im gleichen Augenblick betritt die fünfjährige Tochter den Raum, ihr trauriger Blick wandert zwischen Vater und Mutter hin und her, dann sagt sie leise: „Tut´s ihr scho wieder streiten…“

„Na wart´, die Flausen treib ich Dir noch aus! Diese Faxen kannst Du Dir bei mir gleich aus dem Kopf schlagen. Du schreibst das jetzt sofort! – Aus. Schluss. Basta! Kein Wort mehr, verstanden!?“
Diese heftigen Worte des Sonderschullehrers waren durch seinen drohend erhobenen Zeigefinger noch unterstrichen worden. Nun sauste dieser Finger wie ein Pfeil auf das leere Arbeitsblatt herab und trommelte ungeduldig auf das Papier. Das dreizehnjährige Mädchen mit den Mandelaugen aber blickt seinen Lehrer arglos an, dann streichelt sie vorsichtig und beruhigend über dessen nervöse Hand auf dem Tisch vor ihr, haucht einen Kuss darauf, schenkt dem Lehrer ihr breitestes Lächeln und sagt: „Keine Angst, ´s wird wieder gut.“

Der angeleinte Hund versuchte mit eingezogenem Schwanz und angelegten Ohren der Reichweite seines wütenden Herrls zu entkommen. Unbarmherzig aber drosch dieser auf das verängstigte, verstörte Tier ein und brüllte: „Aus! Pfui! Nein!, hab ich g´sagt!“
Da nähert sich von der anderen Straßenseite her eine Frau diesem traurigen Gespann, tippt dem Herrl von hinten auf die Schulter, blickt ihn ausgesprochen freundlich an und sagt bloß mit ruhiger Stimme: „Wissen Sie eigentlich, wie sehr dieses Tier Sie liebt?!“

Mt 21, 1-11
Als sie sich Jerusalem näherten und nach Betfage am Ölberg kamen, schickte Jesus zwei Jünger aus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los und bringt sie zu mir! Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers. Die Jünger gingen und taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf dem Weg aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe! Als er in Jerusalem einzog, erbebte die ganze Stadt und man fragte: Wer ist dieser? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.

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