Wort zum Weißen Sonntag 19. 4. 2020

Apr 18, 2020 | Archiv – Predigten aus der Coronazeit | 1 Kommentar

Geschrieben von Tomas Kaupeny

18. April 2020

Wort zum Sonntag

Jesus betet für die Seinen

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Nicht Knechte, sondern Freunde!

Bibelrunde Nicht Knechte, sondern Freunde! 6. Sonntag nach Ostern, Lesejahr B Die Apostelgeschichte erzählt von den Anfängen der christlichen Gemeinden. Die Jünger Jesu stehen vor vielen Herausforderungen. Welche jüdischen Gesetze sollen sie weiterhin befolgen? Welche...

Bleibt in mir!

5. Sonntag der Osterzeit 2021BibelrundeEindringlich führen uns die liturgischen Texte des heutigen Sonntags das Geheimnis vor Augen: Jesus lebt! In einer neuen, wirkungsvollen Weise bleibt er seinen Jüngern verbunden.  Und siehe da: Ihre Erfahrungen und ihr Tun sind...

Während sie miteinander redeten…

BibelrundeKeiner der Evangelisten liefert uns eine Dokumentation über die Auferstehung Jesu. Die vier Evangelisten bieten uns eher ein Puzzle verschiedener Begegnungen und Ereignisse an, die uns ahnen lassen, was wirklich geschehen ist. Weder Maria Magdalena, die früh...

Predigt 2. Sonntag der Osterzeit

Im Zentrum des Evangeliums vom Weißen Sonntag steht jener Jünger, der traditionsgemäßg als der "ungläubige Thomas" bezeichnet wird. Tomas Kaupeny schenkt in seiner Predigt einen neuen Blick auf dieses Evangelium. "Streck deine Hand aus, rühr einen Finger - und du...

Wort zum Weißen Sonntag 19. 4. 2020

MEIN HERR UND MEIN GOTT

Meine Lieben!

Diese Woche kam ich zu Fuß an einer derzeit offenbar stillgelegten Baustelle vorbei. Vor der trostlosen Szenerie eines bereits zur Hälfte abgerissenen Altbaus blieb mein Blick an einem leuchtenden Farbflecken hängen: Auf einer Schutthalde aus lehmiger Erde und zerschlagenen Ziegeln war üppig wuchernd `Unkraut´ hoch aufgeschossen, es blühte in strahlendem Gelb. Ich hab `Unkraut´ unter Anführungszeichen gesetzt, weil mein Vater dieses Wort in Erinnerung an die furchtbare Zeit nicht leiden konnte… Sag besser `Wildkraut´, hat er gebeten.
Im Weitergehen stutzte ich noch einmal: Ein Vogerl ist grad knapp vor meiner Nase vorbeigeflitzt, staunend seh ich´s im Ausguss einer uralten, eingedepschten Dachrinne verschwinden. Ich höre mehrstimmig helles Gezwitscher – offenbar atzt da eine Meisenmutter ihre Nestlinge – und da! Schon fliegt sie wieder aus… Aber: Wenn´s dann auf der Baustelle wieder losgeht…?

Schau sie Dir gut an, die Meisenmutter und das Wildkraut, tief präg Dir ihre Botschaft ein, – Tomas, das darfst Du nicht vergessen: Unter den gegebenen Umständen tun sie schlicht und einfach das ihre. Ohne Jammern und Klagen erfüllen sie getreu ihre Aufgabe, – so gut´s halt geht… Richtung Zukunft.

Heut´ bitt´ ich mit Euch um den Vertrauensvorschuss des Wildkrauts und der Meisenmutter.

Lied aus Taizé:
In resurrectione tua Christe, coeli et terra laetentur.
In deiner Auferstehung, Christus, freuen sich Himmel und Erde.

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Schriftliche Predigt von Tomas zu Joh 20, 19-29
„Mein Herr und mein Gott!“

Ernst Barlach: Jesus und Thomas

Das kapier´ ich nicht, mit sowas tu´ ich mir echt schwer. Also, ich versteh´ da nur Bahnhof – ehrlich g´sagt: Diese ganzen Auferstehungsgeschichten sind mir unheimlich, fremd, unbegreiflich. Ein unerklärliches Rätsel…
Jawohl, – das sind sie, fürwahr! Genau so ist es! Auch der klügste Kopf kann´s nicht verstehen, – nur das Herz ahnt, horcht und spürt hinüber. Wir können´s nicht begreifen, wohl aber daraus schöpfen. Letztlich gilt das ja – trotz all unserer G´scheitheit – für jede Materie: Irgendwann, irgendwo, irgendwie beginnt und bleibt nur mehr das Staunen. Oder – Wer versteht und begreift denn schon das geheimnisvolle Zusammenspiel der Kräfte seines Leibes? Dennoch aber schöpfen wir ein Lebtag lang daraus. Wer könnte das allem Lebendigen innewohnende Geheimnis um Begegnung und Beziehung lüften, erklären und entziffern? Trotzdem: über-Lebens-Not-wendig schöpfen wir unaufhörlich daraus, von der ersten Sekunde unseres Lebens an, Tag für tag – und vermutlich auch durch die Todesstunde hindurch…
Getrost und gern dürfen wir also bei jenem Wort des Evangeliums innehalten und stehenbleiben, das uns bekannt, oder gar vertraut ist, – Was sich dabei erschließen mag, wissen wir nicht im Voraus…, zum Beispiel:

„…glaube ich nicht…!?“
Von allerlei Sichtweisen

Univ. Prof Jakob Kremer spricht über sein Spezialgebiet: „Die Auferstehungsberichte“. Ausführlich erklärt er, warum grad die Ungenauigkeiten, ja: Ungereimtheiten dieser Erzählungen die Riesenverwirrung vom Ostermorgen und in den ersten Tagen danach widerspiegeln. Es wurde nicht versucht, irgendwas aus den Erinnerungen der ersten Zeugen zu glätten, zu schönen oder zu harmonisieren. Und eben grad diese Widersprüchlichkeiten sprächen für die Authentizität der Texte…
Da steht eine couragierte Studentin auf und unterbricht den Vortragenden: „Ok. Alles gut und schön soweit, Herr Professor, aber -: Jetzt nehmen wir einmal an, eine Kamera wär da mitgelaufen. Na, jetzt heraus mit der Sprache: Was hätte man dann auf dem Film zu sehen gekriegt?…“ Die berühmte Stecknadel hätte man in der darauf folgenden Stille wohl fallen hören. Prof. Kremer, der ihr – keineswegs irritiert – aufmerksam zugehört hatte, antwortet seelenruhig: „Tja, ehrlich gesagt, Frau Kollegin, – ich fürchte, gar nichts hätten Sie gesehen. Der Film wäre wohl schlicht und einfach überbelichtet gewesen.“

„…am Abend des ersten Tags der Woche hinter verschlossenen Türen…“
Aufbruch im verängstigt verstörten Rückzug

Osterbilder, liebevoll ausgemalt von Tommi

Ostersonntag. Spät ist es wieder geworden. Dunkle Nacht. Ich sitz´ traurig draußen auf dem Mini-Balkon mit den Blumen und dem Katzengitter, rauch noch ein Zigaretterl; die Reinhard-Mey- Zeile „Und es schneit in meinen Gedanken, es weht kalt…“ kommt mir in den Sinn… Gesichter, Namen, Schicksale wirbeln durch meinen Kopf, hämmern an mein Herz. Und ich kann ihnen nicht beistehen. Nur mein kleines Gebet schicken, dazu reicht´s grad noch… Nebenan rauscht die Spülung. Ich hör´ das Klotür-Aufgehen – und Zumachen. Tommi, mein Bruderherz, seit 40 Jahren in unserer Familie, „Edler Einfalt stille Größe“, tappt in sein Zimmer. Ein, zwei Minuten später ist mir, als wär´ da wer?! Aufmerksam schau´ ich in alle Richtungen. Seltsam: irgendwas in mir atmet auf: Ich dreh mich um – und erblicke drinnen im Halbdunkel Tommi. Hinter der Glastür steht er, geduldig abwartend, jetzt lächelt er mir zu, hebt die rechte Hand, zeichnet in meine Richtung mit ausgestrecktem Zeigefinger ein großes Kreuz in die Luft. Dann drückt er die Hand auf´s Herz, legt zwei Finger wie zum Schwur auf den Mund und wirft mir ein Gute Nacht- Bussl zu. Er nickt andächtig – nun erst geht´s zufrieden weiter in sein Zimmer.
Aber – bitte: Wie ist er lautlos durch die geschlossene Tür bis zu meinem Herzen vorgedrungen? Warum hat er grad heut´ diese geheimnisvolle Szene für mich erfunden? Was hat, wie hat´s mich da so tief angerührt, angesprochen, berührt? Wie kommt´s, dass sich auf einmal eine stille, dankbare Freude in mir ausbreitet, das Herz erwärmt?

„Friede mit Euch“
Sanfter Anstoß, Zielrichtung: Vergebung weitergeben

Das Telefon läutet. Gerti ist dran. Empört erzählt sie mir vom überraschenden Auftauchen der beiden erwachsenen Söhne ihres verstorbenen Zimmernachbarn: „Weißt, es ist wahrlich eine Schande: 16 Jahr´ lang kein Bild, kein Ton von die zwei, der oide Voda hat si´ z´tod´kränkt, – und jetzt stehens´ da, kommentieren frech und enttäuscht die lächerlich mickrige Erbschaft – für sie wertlos: die Habseligkeiten des Alten. Ich hätt´ ihnen links und rechts eine runterhauen können – da bin i lieber g´angen!“ Gerti seufzt tief auf, schnauft durch´s Telefon, dann – leiser – meint sie: „Aber gut, naja, ich weiß auch nicht, was ich machen tät, wenn mein Sohn nach so vielen Jahren plötzlich bei der Tür einekammert?“ Wieder seufzt sie, atmet tief durch, und bläst schwer den Atem aus. Stille. „Gerti!?“ antworte ich mit leiser Frage und Zutrauen: „Ich glaub´ ja, ehrlich g´sagt: Du tät´st die Händ´ überm Kopf zammschlagen, die Arme ausbreiten und ihm entgegengehen.“ – „Glaubst wirklich?“ meint sie drauf, und ich spüre, da glimmt ein Hoffnungsfunke zwischen ihren Worten.
Wir verabschieden uns, aber kaum hab ich aufgelegt, fällt mir jener, nun bereits über eine Woche hinausgeschobene Anruf wieder ein. Wenn´s jetzt nicht bald einmal dazu kommt, ist´s zu spät, – das weiß ich aus trauriger Erfahrung. Täglich wird´s mühsamer, immer belastender. Aber – in meinen Augen ist ganz klar er schuld an diesem blöden Streit. Also müsst´ doch eigentlich er anrufen, wenn ihm noch irgendwas dran liegt, oder? Die berühmte Bring-Schuld… Hahaha – dass ich nicht lache: Der denkt sich ja wahrscheinlich haargenau dasselbe, oder? Ach, dieses ewige, blöde: Wer ist schuld?…
Das Aufseufzen, Schnaufen und schwere Atmen von Gerti im Ohr, greif´ ich zum Hörer. – Und eine halbe Stunde später frag ich mich erleichtert, warum ich für diesen Schritt und Handgriff über eine Woche Bedenkzeit gebraucht hab. Und – ehrlich: Hätt´ ich Gertis sehnsüchtigen Anhauch nicht gespürt, diesen Anstoß nicht von ihr empfangen – ich hätt´s, fürcht´ ich, nicht geschafft… Falscher Stolz, Argwohn und Überheblichkeit hätten mich und ihn gnadenlos festgehalten – vom schleichenden Gift des Hochmuts infiziert…

„Thomas war bei ihnen“
Von Vorsicht, Rücksicht und Einsicht

Jener Apostel, der gemeinhin `der Ungläubige´ genannt wird, hat trotz seiner Weigerung, den wundersamen Erzählungen der anderen Glauben zu schenken, nach wie vor seinen festen Platz in ihrer Mitte. Großartig: Ehrlichkeit vor Rechtgläubigkeit! Ein persönlicher, sein persönlicher, ureigener Glaubensweg wird ihm zugestanden und im Entgegenkommenden erschlossen. „Mein Herr und mein Gott“ stammelt er überwältigt.

„Weißt, – echt: Ich bemüh´ mich, ein guter Mensch zu sein. Du weißt ja, ich hilf ein´ jeden, wann i kann. Das hab ich von der Mama. Aber: Jetzt steh ich, ehrlich g´sagt, wirklich an. Stell Dir vor: auf dem Sterbebett, zwei Tag vor ihrem Tod, hat sie mir aufgetragen, weiterhin immer andächtig zur Heiligen Messe zu gehen. Die hat ja keine Ahnung g´habt davon, dass ich schon vor Jahren längst ausgetreten bin – verschiedenste Gründe, egal, darum geht´s jetzt gar nicht. Bloß, – Ach, es war ihr so ein Anliegen, da lag so ein Flehen in ihrem Blick, – kurz g´sagt: Ich hab´s ihr in die Hand versprochen. Selig ist sie daraufhin in die Kissen zurück gesunken, hat dann nimmer viel g´sprochen. Friedlich eing´schlafen. Aber: Was soll ich jetzt bloß machen? Ich will doch weder ein Heuchler oder Lügner sein, noch wortbrüchig und die Mama enttäuschen. Kerzerl anzünden hab i scho versucht, – tut echt gut – aber das ist ja keine Messe, oder?!“
Kurzerhand hab ich ihm geraten: „Kommst einfach am Sonntag, einmal zumindest, tust halt mit, so gut, als D´ kannst – dann hast es zumindest ehrlich versucht. Und wie auch immer´s dann weitergeht – das Mutterherz wird´s verstehen. Jetzt noch mehr als früher…“
Am Sonntag- Abend erspähe ich ihn. Ganz hinten steht er in der Kirche, den Liederzettel studierend. Beim Friedensgruß umfasst er meine Hand mit seinen beiden, als wolle er sich festhalten. „Friede sei mit Dir“ murmelt er mit feuchten Augen und blickt himmelwärts…
Vorm Empfang der Heiligen Kommunion fragt er leise: „Darf ich?“ „Der Leib Christi“ antworte ich, breche das Brot, leg´s in seine Hände.
Nun erst seh´ ich die langen Schnittnarben an den Innenseiten beider Handgelenke, die wilden Tätowierungen auf seinem Unterarm. Ach, – du liebe Güte -, was hat dieser arme reiche junge Mensch schon alles ausprobiert, mitgemacht, durchstehen müssen… „Bitte hilf ihm, zeig ihm seinen Weg!“
Am nächsten Sonntag war er wieder da.

Einige Gebetsanliegen:

Eine tiefe Traurigkeit war seit dem Tod des Hundes über das früher so fröhliche Kind gekommen. Was auch alles versucht wurde – nichts half.
Solange, bis es eines Nachts wieder die vertraute kühle Schnauze an seiner Wange spürte. „Das war kein Traum!“ entgegnete das Kind den klugen Erklärungen der Großen, – „Die Bella war wirklich bei mir und hat g´sagt: `Ich pass schon auf Dich auf!´

Große Verzagtheit, ja Resignation hatte sich auf das Gemüt des Jugendlichen gelegt: Auf seinem Tisch stapelten sich mittlerweile bereits die abschlägigen Antworten auf seine Bewerbungsschreiben. „Offenbar bin ich nix wert und zu nix zu gebrauchen.“
Der Klingelton seines Handys riss ihn aus diesem dumpfen Weltschmerz und düsterem Vor-sich-hin-Brüten. Ein Freund war dran: „Kannst Du mir vielleicht beim Übersiedeln helfen, – zwei Leut´ hab´n mir grad abgesagt…“
Ach, nur zu gern sagte er zu: Endlich wieder was Sinnvolles tun können…

Die große Erleichterung, die sich die dreifache Mutter von der lang hinausgeschobenen Scheidung erhofft hatte, war ausgeblieben. Erleichterung ja – zugleich aber war vieles nun doppelt so schwer.
Ganz besonders fürchtete sie die Vorwürfe ihrer eigenen Eltern. Und staunte nicht schlecht, als die eines Tages vor der Tür standen, sie zur Begrüßung innig umarmten und jede ihnen nur mögliche Unterstützung zusagten.

Verärgert saß der alte Mann im Pflegeheim am Bettrand, und starrte widerwillig auf das Tablett mit dem Teller voll Grieskoch. „Musst Du essen, Opa! – Muss abräumen!“ Die Stimme der Stationshelferin riss ihn aus seinen trüben Gedanken. „Erstens bin ich nicht Deine Opa, zweitens bin ich kein kleines Kind mehr“, herrschte er sie an, „Nimm den Fraß und verschwind!“.
„Magst Du nix diese Essen?!“, fragte sie unbeeindruckt freundlich, „Soll ich machen Wurstbrot?“
Er strahlte, als sie drei Minuten später mit zwei üppig belegten Broten erschien: „Alles für die liebe Opa!“, lachend drückte sie ihm einen herzhaften Kuss auf die Wange.

Ja, meine Lieben!

Zuletzt bitte ich nun noch um Entschuldigung und Verständnis, dass ich Eure vielen Briefe, Karten oder e-mails (via Christian übermittelt) nicht alle beantworten kann. Aber ich versichere Euch: Ich lese jede einzelne Nachricht genau und aufmerksam,
oft betroffen, staunend – immer dankbar! Vergelt´s Gott!
Und ganz besonders freu ich mich, da und dort – oft rein zufällig – mitzukriegen, wie dicht vernetzt Ihr einander stützt, beisteht, aufrichtet.

Fest verbunden
Euer Tomas

Evangelium Weißer Sonntag,

Joh 20, 19-29

Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.
Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

P.S. Wenn Du selber keinen Internet- Zugang hast oder jemand ohne Zugang kennst,der die Predigt mit der Post zugeschickt bekommen möchte, bitte eine kurze Nachricht-telefonisch, postalisch oder per Email an:

Büro der Caritasgemeinde
1070 Wien, Mentergasse 13
Mobil: 0664 829 44 47
FN: 01 526 61 21
Email: caritasgemeinde@gmx.at
DANKE!

Bedrohtes Leben

BibelrundeMarkus 4, 35 – 41  Am Abend dieses Tages sagte er zu ihnen: Wir wollen ans andere Ufer hinüber fahren.Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg. Einige andere Boote begleiteten ihn.Plötzlich erhob sich ein heftiger...

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