Jesus betet für die Seinen

Mai 15, 2021 | Bibelrunde, Wort zum Sonntag | 0 Kommentare

Geschrieben von Berta Wolf

15. Mai 2021

7. Sonntag in der Osterzeit B

Johannes lässt uns einen tiefen Blick in das Beten Jesu werfen.

Wie spricht Jesus mit seinem Vater? Worum bittet er ihn?

Hat Jesus darüber mit seinem „Lieblingsjünger“ gesprochen? Oder hat Johannes Jesus so gut gekannt, dass er – im Vertrauen auf seine Erinnerung – uns an allem teilhaben lässt, was Jesus bewegt?

 

 

Joh 17,1-19

Bibelrunde

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In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde ist gekommen.
Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht!
Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast,
ewiges Leben schenkt.

Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen
und den du gesandt hast, Jesus Christus.
Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.
Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte,
bevor die Welt war!
ICH HABE DEINEN NAMEN DEN MENSCHEN OFFENBART, die du mir aus der Welt gegeben hast.
Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben und sie haben dein Wort bewahrt.
Sie haben jetzt erkannt,
dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.
Denn die Worte, die du mir gabst,
habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen.
Sie haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast;
denn sie gehören dir.
Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht.
Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir.
Heiliger Vater,bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast,
damit sie eins sind wie wir!
Solange ich bei ihnen war,bewahrte ich sie in deinem Namen,den du mir gegeben hast.
Und ich habe sie behütet und keiner von ihnen ging verloren,
außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllte.
Aber jetzt komme ich zu dir und rede dies noch in der Welt,
damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben und die Welt hat sie gehasst,
weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin.
Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst,
sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.
Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.
Wie du mich in die Welt gesandt hast,
so habe auch ich sie in die Welt gesandt.
Und ich heilige mich für sie,damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.

Inzwischen haben die Jünger Geschichte geschrieben. Kirchengeschichte. Es fallen Entscheidungen, Wahlen finden statt.

Und wieder einmal wird die Geschichte von Männern geschrieben. Was ist aus der Begegnung zwischen Maria Magdalena und ihrem Rabbuni geworden? Immerhin war sie es, die persönlich den Auftrag erhielt, als Erste den Jüngern die  Botschaft zu bringen, dass Jesus lebt. Nicht mehr erwähnenswert?

Jesus bittet den Vater für die Seinen. Er kennt die „Welt“, in der sie sich zu bewähren haben, die „Welt“, die er ihnen – so wie sie ist – zumutet.Und in die er sie nicht ohne seinen Beistand entlässt. Innig und voll Liebe bittet er für sie…

LEsung – Apg 1,15-26

In jenen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder – etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen –
und sagte: Brüder! Es musste sich das Schriftwort erfüllen, das der Heilige Geist durch den Mund Davids im Voraus über Judas gesprochen hat.
Judas wurde zum Anführer derer, die Jesus gefangen nahmen. Er wurde zu uns gezählt und hatte Anteil am gleichen Dienst. Mit dem Lohn für seine Untat kaufte er sich ein Grundstück. Denn es steht im Buch der Psalmen:
Sein Gehöft soll veröden, niemand soll darin wohnen – und: Sein Amt soll ein anderer erhalten!
Es ist also nötig, dass einer von den Männern, die die ganze Zeit mit uns zusammen waren,

als Jesus der Herr bei uns ein und aus ging, angefangen von der Taufe durch Johannes
bis zu dem Tag, an dem er von uns ging und in den Himmel aufgenommen wurde

– einer von diesen muss nun zusammen mit uns Zeuge seiner Auferstehung sein.
Und sie stellten zwei Männer auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias.
Dann beteten sie:
Du, Herr, kennst die Herzen aller;
zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast,
diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen!
Denn Judas hat es verlassen und ist an den Ort gegangen, der ihm bestimmt war.
Sie warfen das Los über sie; das Los fiel auf Matthias und er wurde den elf Aposteln zugezählt.

Für die stille Ecke:

Ich wage es, mich bei denen zu wissen, für die Jesus betet…

 „Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.“

Hineingestellt in diese Welt erlebe ich mich: in eineWelt der Gottesferne, in der sogar die Sehnsucht stirbt; in eine Welt der Widersprüche, der Sackgassen…

Jesus, bewahre mich vor Mutlosigkeit!

 

„Denn die Worte, die du mir gabst,habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen.“
Ich danke dir für die Worte, die du uns gegeben hast. Sie geben mir Halt und Zuversicht, Freude und Kraft.

Jesus, lass mich immer tiefer eindringen in dein Wort!

 

„Heiliger Vater,bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast,
damit sie eins sind wie wir,…damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.“
Eins mit dir und eins mit dem Vater,  verbunden mit meinen Schwestern und Brüdern, eingebunden in deren Geschichte und Entwicklung.

Jesus, du Freund des Lebens, bleib bei uns!

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