Einfach zärtlich: Geliebter Sohn!

von | Jan 9, 2021 | Bibelrunde, Wort zum Sonntag | 0 Kommentare

Geschrieben vonBerta

9. Januar 2021

Bibelrunde

Wir wollen Jesus sehen!

Bibelrunde5.Sonntag Fastenzeit B Da sind unter den Pilgern zum Paschafest einige Griechen in Jerusalem. Wir wissen nicht, ob und warum sie den jüdischen Glauben angenommen haben; warum sie Philippus bitten, sie zu Jesus zu führen. Offenbar sind sie nicht nur...

Unter vier Augen

Bibelrunde4. Sonntag in der Fastenzeit BJoh. 3, 1 – 21Es war da einer von den Pharisäern namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden. Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, von Gott gekommen; denn niemand kann...

Aufräumen

BibelrundeSonntag in der Fastenzeit BJoh 2,13-25 Das Paschafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb...

Der Unfassbare

Bibelrunde2. Fastensonntag Die Liturgie bietet uns heute zwei Texte an, die  aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln an  die Größe und Unbegreiflichkeit Gottes erinnern: Hier die Not eines Vaters (Abraham), der glaubt, Gott seinen einzigen Sohn opfern zu müssen; da...

Auszeit – erfüllte Zeit

BibelrundeLEsung vom 1. Fastensonntag, Lesejahr B: Gen 9,8-15 Gott sprach zu Noah und seinen Söhnen,                        die bei ihm waren: Hiermit schließe ich meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen  und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem...

Ein Aussätziger kam zu Jesus

BibelrundeDarf  ich träumen? Nach einer gefühlten Ewigkeit sehe ich mich wieder inmitten der Gruppe, die sich regelmäßig in der Mentergasse zur Bibelrunde trifft. Wir sitzen im Kreis. In der Mitte die Bibel, eine Kerze, ein Tuch. Zur Einstimmung lesen wir...

Alle suchen dich!

Bibelrunde5.Sonntag im Jahreskreis BWieder einmal bin ich fasziniert von der Klugheit, mit der die heiligen Texte in der Liturgie zusammengefügt sind. Da ist zunächst Ijob mit seiner Frage nach dem Leid; nein: seiner Frage nach Gott mitten im Leid, die in eine bittere...

Jesus, der Lehrer

BibelrundeJesus, der Lehrer 4. Sonntag im JahreskreisMk 1, 21 – 28 Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die...

Menschenfischer

Bibelrunde1. Lesung - Jona 3,1-5. 10 Das Wort des Herrn erging an Jona: Mach dich auf den Weg und geh nach Nínive, der großen Stadt, und rufe ihr all das zu, was ich dir sagen werde! Jona machte sich auf den Weg und ging nach Nínive, wie der Herr es ihm befohlen...

Rede, Herr, ich höre!

Bibelrunde2. Sonntag im Jahreskreis   Die erste eindrucksvolle Entwicklungs- und Nachfolgegeschichte wird uns heute im Buch Samuel  zur Betrachtung angeboten: Nicht Eli erhält den Auftrag, den 1. König für Israel zu salben, sondern sein noch unerfahrener Schüler...

Aus dem Markusevangelium 1,7 – 11

In jener Zeit

trat Johannes in der Wüste auf
und verkündete:

Nach mir kommt einer,
der ist stärker als ich;
ich bin es nicht wert, mich zu bücken und ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.

Ich habe euch mit Wasser getauft,
er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.

In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa

und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
Und sogleich, als er aus dem Wasser stieg,
sah er, dass der Himmel aufriss
und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.

Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
Du bist mein geliebter Sohn,
an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.

Mk 1,7-11

Nicht mit der Kindheitsgeschichte beginnt Markus sein Evangelium, sondern in der rauen Umgebung des Jordantals. Er stellt nicht das Kind von Bethlehem in den Mittelpunkt, sondern den Gott, der beruft, bejaht, beauftragt…

Wie zärtlich das geschieht, betont die Liturgie durch den Jesaia-Text:

Er ist in der babylonischen Gefangenschaft entstanden – das „Trostbuch Israels“. In plastischen Bildern und leidenschaftlichen Worten hören wir:

Gott will deine, meine, unsere Befreiung. Achtsam, behutsam, zärtlich geschieht die Taufe im Geist.

 

JesAJA 42,1-7

So spricht Gott, der Herr:
Siehe, das ist mein Knecht, den ich stütze;
das ist mein Erwählter,

an ihm finde ich Gefallen.
Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt,
er bringt den Nationen das Recht.
Er schreit nicht und lärmt nicht
und lässt seine Stimme

nicht auf der Gasse erschallen.
Das geknickte Rohr zerbricht er nicht
und den glimmenden Docht löscht er nicht aus;
ja, er bringt wirklich das Recht.

Er verglimmt nicht und wird nicht geknickt,
bis er auf der Erde das Recht begründet hat.
Auf seine Weisung warten die Inseln.
Ich, der HERR,

habe dich aus Gerechtigkeit gerufen,
ich fasse dich an der Hand.
Ich schaffe und mache dich
zum Bund mit dem Volk,
zum Licht der Nationen,
um blinde Augen zu öffnen,
Gefangene aus dem Kerker zu holen
und die im Dunkel sitzen, aus der Haft.

 

Für die stille Ecke:

Wieder einmal sind es Bilder, die dir die Schrift anbietet und in die du dich vertiefen kannst: der Jordan und die Menschenmenge; das Eintauchen ins Wasser; die Erfahrung, neben Jesus den guten Blick des Vaters auf  dir zu spüren…

Schau selbst behutsam und achtsam auf dich und die Menschen um dich; schenk dir und den andern den zärtlichen Vater- oder Mutterblick der Ermutigung.

Betrachte den glimmenden Docht – und leg deine Erfahrungen damit dem Vater ans Herz.

Denk an das geknickte Rohr –bei dir, bei anderen…Vielleicht fängst du dann an zu beten…

Komm, o Geist der Zärtlichkeit!

Strahl mich an und gib mir Kraft!

Leg deine Hand auf mich und halt mich fest!

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